Titelstory

«ES WAR IMMER SCHON MEIN TALENT, SCHAUSPIELERINNEN ZU ENTDECKEN.» LUC BESSON

Anna

Kinostart

11. Juli 2019

Regie

L. Besson

Cast

S. Luss, C. Murphy

Genre

Action (1h59)

Verleiher

Ascot-Elite

Anna Poliatovas (Luss) ist nicht nur eines der gefragtesten Models in Paris, sondern auch eine der gefürchtetsten Killerinnen des KGB. Ihre Eigenschaften: Unerschrockenheit, Einfallsreichtum und Geschicklichkeit mit jeglicher Art von Waffe. Als die CIA die Russin ins Visier nimmt, verstrickt Anna sich zunehmend in einem Netz aus Lügen und Intrigen, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt.

Luc Besson mag schöne Frauen und Knarren. In ANNA schickt er das Model Sasha Luss als KGB-Killerin in einen Trip voller überraschender Wendungen und mitreissender Action.

Hinter Anna Poliatovas atemraubender Schönheit versteckt sich ein Geheimnis: Sie ist nicht nur eines der gefragtesten Models in Paris, die junge Russin besitzt auch einzigartige Fähigkeiten, die sie zu einer der gefürchtetsten Killerinnen des russischen Geheimdiensts KGB macht. Ihre Eigenschaften: Unerschrockenheit, Einfallsreichtum und Geschicklichkeit mit jeglicher Art von Waffe. Überdies verkleidet sie sie sich für jeden Auftrag anders. Doch dann gerät sie ins Visier der CIA. Dadurch verstrickt Anna sich immer mehr in einem Netz aus Lügen und Intrigen. Daraus scheint es, keinen Ausweg zu geben.

Nach «Nikita» (1990) und «Lucy» (2014) kreiert Kult-Regisseur Luc Besson mit ANNA eine weitere starke Heldin. Der 60-jährige Franzose («Léon – Der Profi», «The Fifth Element») inszeniert also erneut die Waffen einer Frau – mit überwältigenden Bildern. Model Sasha Luss übernimmt als Anna ihre erste Hauptrolle. Die 27-Jährige sagt: «Anna hat viele Leben geführt: in den Strassen, als Model, als Agentin, als Doppelagentin. Aber sie konnte nie von einer Zukunft träumen, die wirklich ihr gehört. Freiheit scheint in ihrer Welt unmöglich zu sein.»

Oscar-Gewinnerin Helen Mirren («Red») erteilt als Annas Chefin Olga die tödlichen Aufträge. Die 73-jährige Engländerin meint: «Luc Besson hat schon immer Filme mit starken Frauenfiguren gemacht, das zieht mich an. Auch Olga und Anna sind sehr starke Frauen, die das Beste, aber auch das Schlechteste aus einander herauskitzeln können.»

Das Budget ist mit 30 Millionen Dollar wieder kleiner als bei Bessons «Valerian and the City of a Thousand Planets» (2017). In der Regel kommt das gut, denn in Europa gibt es wohl keinen anderen Regisseur, der Action mit wenig Geld besser inszeniert als Besson. Schon der Trailer zu ANNA deutet das an. Besson steht zu seiner Rolle als Unterhalter: «Film hat noch nie ein Leben gerettet. Film ist bloss Aspirin.»

Der Autor, Co-Produzent und Regisseur von ANNA traf das Lagerfeld-Model Sasha Luss erstmals 2015. Damals habe sie ihn gebeten, in einem seiner Filme mitspielen zu dürfen. Da sie keinerlei Schauspielerfahrungen hatte, schickte er sie in den Schauspielunterricht. «Nachdem sie das getan hatte, musste ich ihr eine Rolle geben», schmunzelt Besson. «Es war zwar nur eine kleine, aber wichtige Rolle als ausserirdische Prinzessin in „Valerian…“.» Aber dabei blieb es bekanntlich nicht. In ANNA spielt Luss nun die Titelrolle, wobei sie im Film wie im richtigen Leben auch ein russisches Model ist.

Sasha Luss

Die 1.79 Meter grosse Russin wollte ursprünglich gar nicht in die Modebranche, sondern Schriftstellerin werden. Doch ihre Mutter nahm sie als 13-Jährige mit zu einer Model Agentur, die sie sogleich unter Vertrag nahm. Inzwischen ist Sasha Luss schon für alle grossen Mode-Labels auf dem Laufsteg gewesen. Nun forciert die 27-Jährige auch ihre Schauspielkarriere.