Titelstory

«DIESMAL TRAINIERTE ICH ACHT MONATE LANG FÜR BOND.» DANIEL CRAIG

No Time to Die

Kinostart

30. September 2021

Regie

Cary Joji Fukunaga

Cast

Daniel Craig, Naomie Harris, Ben Whishaw

Genre

Action (2h43)

Verleiher

Universal

James Bond hat seine Lizenz zum Töten abgegeben und geniesst seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden.

Das 25. Bond-Abenteuer NO TIME TO DIE wurde unter anderem auf Jamaika gedreht, dort wo alles begann. Wir besuchten Daniel Craig an seinem freien Tag und plauderten im ehemaligen Haus von Bond-Erfinder Ian Fleming über Craigs Vorbereitungen und seinen Abschied von der ikonischen Rolle.

FILM DEMNÄCHST: Daniel Craig, Sie drehen gerade Ihr letztes James-Bond-Abenteuer, wie fühlen Sie sich dabei?

Daniel Craig: Ich bin furchtbar aufgeregt und konzentriere mich darauf, was gemacht werden muss. Es gibt nicht viele Filme dieser Art auf der Welt. Man kann sich nur jeden Morgen freuen, zur Arbeit gehen zu können.

Die Rolle ist Schwerstarbeit. Wie viele Stunden mussten Sie dafür trainieren?

Ich zählte sie nicht. Ich begann jedoch schon vor acht Monaten damit. Ich wollte es schrittweise machen und nicht plötzlich feststellen, dass ich noch fit werden musste.

Hatten Sie einen strikten und disziplinierten Plan dafür?

Nein, ich habe absolut keine Disziplin. Das ist das Problem, deshalb begann ich schon acht Monate vorher (lacht).

Wie würden Sie sagen, hat Bond Sie geformt?

Etwas in dieser Art zu tun, verändert ganz klar das eigene Leben. Das kann man nicht aufhalten. Es geschehen Dinge, die man nicht erwartet und einen ein bisschen schockieren. Professionell gesehen war die Entscheidung für die Rolle klar. Ich meine, was hätte ich sonst tun sollen? Und zudem bin ich ein wirklich grosser Fan der Filme.

Und wie haben Sie Bond geformt?

Ich wollte meinen Beitrag leisten und die Figur auf meine Art verändern. Das war nicht einfach. Jeder will einen Teil beitragen, doch es sollen nach wie vor Bond-Filme bleiben. Schliesslich wollen die Fans genau das sehen. Ich fühle mich schlichtweg geehrt, dass ich dabei sein durfte. Ich meine, wie grossartig ist eine solche Chance (schmunzelt).

Wenn Sie auf die Strasse gehen, werden Sie vermutlich Ihr Leben lang als Bond erkannt.

Gewiss, aber ich finde, das ist ein Luxus-Problem (lacht).